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Aconcagua - Links

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Was sonst noch interessant ist

Permit: Das Permit ist nur in Mendoza im "Subsecretaria de Turismo" (San Martín 1143) erhältlich und muss persönlich abgeholt werden. Die Öffnungszeiten sind Mo - Fr 8:00 - 18:00 und Sa/So 9:00 - 13:00. Es ist 20 Tage ab Ausstellung gültig. Die Bezahlung erfolgt nach Ausfüllen des Formulars einen Häuserblock weiter in einer Art Bank (in argentinischen Pesos auch wenn die Permitpreise meist in US$ angegeben sind).

Gaskartuschen: Da man Gaskartuschen ja nicht mehr im Flugzeug mitnehmen darf, ist man darauf angewiesen diese vor Ort zu kaufen. Alle Typen sind z.b. im Bergsportgeschäft "Casa Orviz" erhältlich. Selbst die Schraubkartuschen für PRIMUS- oder Colemankocher bekommt man da. Außerdem kann man auch Ausrüstungsgegenstände kaufen oder leihen.

Muliservice: Wer sein Gepäck mit dem Muli ins Basislager tragen lassen will, der kann den Muliservice in Mendoza buchen oder aber vor Ort z.b. bei "LOS_PUQUIOS"_(Rudy_Parra) (LOS PUQUIOS ist 1500m vor Puente del Inca aus Rtg. Mendoza kommend [vor dem Bergsteigerfriedhof "Cementerio de los Andinistas"]), was etwas billiger ist.

Transport: Nach Mendoza kommt man z.b. mit dem Bus von Santiago de Chile (Fahrzeit ca. 6h). Achtung: keine offenen Lebensmittel, Fleisch, Obst oder Gemüse mit über die Grenze nehmen. Die Busse fahren mehrmals täglich ab dem Terminal de Sur (U-Bahn Station Universidad de Santiago). Wer morgens mit dem Bus von Santiago nach Mendoza fährt, kann man am gleichen Tage noch das Permit in Mendoza besorgen.
Von Mendoza bis Punte del Vacas sind es 163km, weitere 12km sind es bis Puente del Incas. Man kann mit dem Taxi fahren oder den Bus nehmen (10:15 und 18:00 ab Busterminal Mendoza, "Expreso Uspallata" von Mendoza nach Las Cuevas hält da, wenn man den Fahrer fragt).

Essen: In den Lagern Confluencia, Plaza de Mulas und Plaza Argentina kann man in den Zelten verschiedener Expeditionsveranstalter etwas zu essen oder zu trinken bekommen (z.B. Pizza oder Steak mit Pommes für US$ 15, Bier oder Cola für US$ 5).

Wasser: Trinkwasser kann man bis zum Basislager aus den Bächen nehmen, sollte es aber vorher wegen den Maul- oder anderen Säugetieren, die keine Toiletten benutzen, unbedingt desinfizieren (z.b. mit Micropur). Auf Lager 1 hat man nachmittags Schmelzwasser aus den Büsereisfeldern. Manchmal muss man allerdings auch schon auf Lager 1 Schnee oder Eis schmelzen (spätestens in Lager 2).

Ärztliche Hilfe: In den Basislagern Plaza de Mulas und Plaza Argentina ist ein Arzt (oder Medizinstudent) vor Ort, an dem "man nicht vorbeikommt". Er checkt Puls, Blutdruck, horcht einen ab und misst die Sauerstoffsättigung des Blutes. Bergsteiger mit Bluthochdruck oder zu geringer Sauerstoffsättigung des Blutes checkt er mehrmals und hindert sie ggf. am weiteren Aufstieg oder lässt sie noch einmal absteigen. Der Arzt hat bestimmte Richtlinien in Bezug auf kritische Parameter nach denen er entscheidet. Außerdem steht eine Hütte für Kranke bereit, die notfalls beheizt werden kann. Sauerstoff aus der Flasche sowie alle gängigen Medikamente für Höhenkranke sind ebenfalls in der Hütte des Arztes. Im Falle von HAPE oder HACE bzw. anderen Notfällen wird man mit dem Helikopter ausgeflogen (sofern das Wetter es erlaubt) und ins nächste Krankenhaus gebracht.

Parkranger: In den Basislagern Plaza de Mulas und Plaza Argentina, sowie in Las Lenas stehen Hütten der Parkranger. Sie verfügen über Funkgeräte mit denen sie Kontakt zu anderen Lagern aufnehmen können. Außerdem haben sie stets mehr oder minder brauchbare Informationen über das Wetter in den nächsten 2 Tagen. Die Parkranger checken das Permit jedes einzelnen und geben die Tüten für Müll und Fäkalien aus.

Telefon: In den Basislagern Plaza de Mulas und Plaza Argentina haben die verschiedenen Expeditionsveranstalter Satelitentelefone, die man gegen Entgeld benutzen kann (ca. US$ 6/min). Handys funktionieren auf grund der großen Entfernung zum nächsten Sendemast nicht.

Tipps zur Ausrüstung

Zelt: Das Zelt muss extrem windstabil sein. Auf Heringe kann man verzichten. Statt dessen benutzt man Steine wie Anker, an denen man die Zeltschnüre befestigt. Ab Lager 1 kann man Schnee und Eis rings um das Zelt schichten. Alustangen, die man im Schnee eingräbt und an denen man die Zeltschnüre befestigt können ganz hilfreich sein. Aufpassen muss man beim Aufbauen des Zeltes. Wenn das Zelt kaputt geht, dann meistens beim Aufbau (wenn es mal steht hält es in aller Regel). Tipp: Innenzelt ausbreiten und die Rucksäcke reinlegen, dann wenn der Wind mal etwas nachlässt blitzschnell aufbauen. Extrem gut verankern und verspannen.

Schuhe: Bis zu den Basislagern genügen leichte Trekkingschuhe oder auch Turnschuhe. Ab dem Basislager, spätestens aber ab den Hochlagern sind Plastikbergschuhe zwingend erforderlich. Von Lederbergschuhen (z.B. La Sportiva Nepal Top) wird allgemein abgeraten. Jedes Jahr kommen viele Bersteiger vom Aconcagua mit Erfrierungen zurück.

Kocher: Bis 5400m lief mein Gaskocher (Coleman F1) noch sehr gut, weiter oben habe ich ihn noch nicht ausprobiert, bin aber überzeugt davon, dass er auf Lager 2 (5850m) auch noch funktioniert. Zu zweit haben wir vier 220g Kartuschen (Butan-Propan Gemisch) gebraucht. 2 Kartuschen hatten wir auf Reserve. Ab Lager 1 mussten wir Schnee und Eis schmelzen. Gerichte, die man mehrere Minuten kochen muss hatten aber keine dabei (nur zum Aufgießen und 5-10min ziehen lassen) .

Toiletten: In den Lagern Confluencia, Las Lenas, Casa de Piedra, Plaza de Mulas und Plaza Argentina gibt es Toilettenhäuschen. Für die Hochlager bekommt man eine Tüte für die Fäkalien ausgehändigt. Es befindet sich meist auch ein Örtchen hinter Steinmauern, wo man sein Geschäft verrichten kann. Für die Nacht empfiehlt sich eine "Pissflasche" damit man nicht aus dem Zelt raus muss.

Akklimatisation

Jeder Mensch akklimatisiert unterschiedlich gut und unterschiedlich schnell. Dabei spielen Kondition, Geschlecht und Alter keine Rolle. Oder anders gesagt: man muss nur schnell genug aufsteigen um höhenkrank zu werden. Würde uns ein Hubschrauber aus dem Tal bis auf den Gipfel des Aconcaguas bringen und dort absetzen, so würden wir innerhalb weniger Minuten sterben. Deshalb müssen wir dem Körper Zeit geben sich an die Höhe zu gewöhnen. Den Fortschritt der Akklimatisation kann man einfach kontrollieren indem man jeden Morgen vor dem Aufstehen den Ruhepuls kontrolliert und aufschreibt. Steigt man in höhere Lagen auf und schläft dort, so wird der Ruhepuls am nächsten Morgen etwas erhöht sein. Während man auf dieser neuen Höhe bleibt sollte der Ruhepuls in den nächsten Tagen wieder absinken. Erst dann kann man weiter aufsteigen und der Akklimatisationsprozess beginnt von neuem. Besonders effektiv ist es höher aufzusteigen als man schläft (climb high - sleep low). Ebenfalls begünstigend wirkt sich langsames Aufsteigen auf die Akklimatisation aus (wer schneller geht als ein Esel ist ein Esel). Man könnte meinen dass Kondition also keine Rolle spielt, doch dem ist nicht so. Eine gute Kondition stellt eine Sicherheitsreserve dar und am Gipfeltag kann sie über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

 

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