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Mendoza/Argentinien Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Dienstag, 20. Februar 2007

Hallo aus Mendoza,

heute frueh ging es weiter mit dem Bus nach Mendoza. Nach etwa 3 Std. hatten wir den Pass auf 3200m hinter uns und waren an der argentinischen Grenze. Die Grenzstation befindet sich in der Naehe eines Skigebietes auf ca 2800m. Die Ein- und Ausreiseformalitaeten gingen erstaunlich schnell voran im Vergleich zum letzten Mal. Diesmal wurde auch das Gepaeck gar nicht kontrolliert und ich brauchte keine Angst um die Ruegenwalder Wurst und den Schinken haben ;-)
Weitere 3 Stunden spaeter war ich bereits in Mendoza und da ich nicht wusste wo ich absteigen sollte bin ich bereitwillig einem Schlepper gefolgt, der mir auch gleich zeigte wo ich Geld tauschen koenne und das Busticket fuer morgen nach Penintentes bekomme. Beides hatte ich keine 10min spaeter erledigt. Das Busticket kostet gerade mal 5 Dollar. Das ist schon erstaunlich wenig wenn man bedenkt, dass das 190km sind und wir beim letzten Mal 150 Dollar fuer ein Taxi ausgegeben haben, weil wir den Bus um 10:15! verpasst hatten.
Kurz und gut, der Schlepper fuhr mich dann zum Hostel, mit einem Auto bei dem die Tueren nicht funktionierten und das keinerlei Amaturen mehr hatte. Da wo normalerweise der Tacho oder Drehzahlmesser und die Tankanzeige sind war nur ein Loch aus dem Kabel heraushingen. Da der Fahrer noch sehr jung war fragte ich ihn nach seinem Alter. Er war gerade mal 15 Jahre alt und ich fragte weiter wie lange er schon faehrt und ob ihn die Polizei schon mal angehalten haette: in den 2 Jahren, in denen er schon faehrt wurde er nur einmal angehalten und konnte sich rausreden.
Weiterhin kannte er scheinbar die Erfogsstatistik der letzten Wochen am Aconcagua: angeblich erst 6 Bergsteiger im Januar und 29 im Februar seien dieses Jahr auf dem Gipfel gewesen. Spaeter dann im Hostel erzaehlte mir der Vater des Knaben (der Besitzer des Hostels), dass es dieses Jahr eine extrem schlechte Saison sei. So seien ein paar Tschechen bereits nach 5 Tagen wieder da gewesen sein (ohne Gipfel) waehrend 5 Japaner schon seit 20 Tagen am Berg unterwegs sind.
Ich werde mich einfach mal ueberraschen lassen. Ab jetzt habe ich gute 2 Wochen Zeit.
Das Permit habe ich auch gerade abgeholt, somit steht dem morgigen Aufbruch nichts im Wege. Gegen Nachmittag hoffe ich den Transport mit dem Maultier (fuer einen der Rucksaecke) klargemacht zu haben und dann werde ich die erste Tagesetappe in Angriff nehmen.

Ciao und sied alle gegreusst - Tomsky

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Februar 2007 )
 
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