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Geschrieben von Susanne Rauscher   
Freitag, 27. Mai 2011

13.05.2011

Der erste Flug ab Nürnberg Richtung Amsterdam ging um 6 Uhr los. Die Vorfreude hat sich rentiert, denn ein großartiger Berg wartet auf Martin und Thomas.

 

Am 14.05.2011 kommt Thomas in Anchorage an. Aber nicht sein vollständiges Gepäck. Nur die Skier treffen mit Thomas in Alaska ein.  Der Rest ist in Amsterdam liegen geblieben.  Blöd, aber nicht zu ändern. Die Fluggesellschaft schickt ihm dafür sein Gepäck, mit einem Tag Verspätung,  direkt bis Talkeetna zum Talkeetna-Airtaxi nach. Martin hat bereits in Anchorage auf Thomas gewartet und nach ein paar Besorgungen und einer Übernachtung ging es gemeinsam weiter nach Talkeetna.

 

16.05. 2011 bis 26.05.2011

Der Flug zum Kahiltna-Gletscher kann noch am Montag erfolgen und somit sind Martin und Thomas fast wieder im Zeitplan. Die Landung am Berg erfolgt im sogenannten Basecamp und von dort aus geht es direkt am gleichen Tag noch weiter zum Ski Hill. Die Schlepperei des Schlittens ist bergauf doch eine ganz schöne Plagerei, trotzdem kommen beide gut voran. Das Wetter ist prächtig, bei Sonnenschein und nur im Shirt und mit hochgekrempelten Armen ist der Weg, vorbei an wenigen offenen Spalten, noch am gleichen Tag geschafft. Am Ski Hill erfolgt die erste Übernachtung auf dem Denali.

Es folgt der Aufstieg bis zum Motocycle Hill bei guten Bedingungen. Jedoch ist es wesentlich steiler als angenommen. Die Etappe ist härter und dauert länger als beide dachten. Am Motocycle Hill ankommen wurden schon vorhandene Schneemauern noch leicht "gepimpt"  und  die Zelte gut geschützt aufgestellt. Thomas (bei Martin weiß ich es nicht)  ist froh über den Ruhetag der nun folgen wird. Über Nacht hat das Wetter umgeschlagen. Am Zelt rüttelt der Wind wie verrückt und der Schneefall nötigt beide immer wieder die Zelte vom Niederschlag zu befreien. Dazu herrscht ein whiteout und kaum eine Seilschaft verlässt das Lager.

Nach einem zusätzlichen Ruhetag wegen "Schlechtwetter" geht es hoch über den Windy Corner (der seinen Namen alle Ehre macht) zum Basin Camp. Der Go war mit über acht Stunden der anstrengendste bisher. Die Stärke des Windes ist nicht zu unterschätzen und zehrt ganz schon an den Kräften.

Das nächste Ziel, das High Camp ist über die steile Headwall zu erreichen. Thomas und Martin gingen vom Basin Camp hoch zum High Camp um dort Depot zu machen. Sie stiegen am gleichen Tag wieder ab um die Nacht wieder im Basin Camp zu verbringen.

Am 25.05.2011 erreichen beide das High Camp zum zweiten Mal und legten einen Ruhetag ein. Bis dahin ist alles super gut gelaufen für die beiden und Sie sind guter Dinge, dass das Wetter noch halten wird........

 

 

 

 

 
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