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Mount Everest 2009 - Project Drucken E-Mail

Der Mount Everest wird im Wesentlichen über zwei Wege begangen, einem über die Nordseite, also von Tibet aus und der klassischen Route der Erstbesteiger von Süden, also von Nepal aus. Wir hatten vor den höchsten Berg der Welt über die Südseite zu besteigen. Bis man jedoch den Gipfel in seiner letzten Etappe besteigen kann vergeht sehr viel Zeit. So war der 57. Tag unserer Expedition der vom Wetter her geplante Gipfetag. Wir waren in Pole-Position auf Lager 4 in ca. 8000 m Höhe, doch der Wind war extrem stark. Bei diesen Verhältnissen wollte ich auf keinen Fall einen Gipfelversuch unternehmen. Das war zu riskant, denn zu viele Bergsteiger haben dieses Risiko schon mit schweren Erfrierungen oder mit dem Leben bezahlt. Kein Berg der Welt ist mir das wert - auch der Everest nicht. Deshalb entschied ich mich zur Umkehr auf Lager 4. Nur so kann ich mir die Chance bewahren wiederzukommen um es noch einmal zu versuchen...

Everest von Pumori Camp 1
Mount Everest, Lhotse und Nuptse - Blick von Pumori Camp 1

Wir flogen Ende März nach Kathmandu, dann ging es weiter nach Lukla ins Solu Khumbu Gebiet. Auf dem klassischen Solo Khumbu Trek über Namche Bazaar und Tengboche akklimatisierten wir uns auf dem Weg ins Basislager. Wahrend dessen bestiegen wir auch den Island Peak (6189 m).

sunset camp 1
Mount Everest und Lhotse im letzten Sonnenlicht

 
 
   
 
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