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Kilimanjaro 2008 - Project Drucken E-Mail
Jambo, jambo bwana, habari gani, mzuri sana.
Wageni, wakaribishwa, Kilimanjaro yetu hakuna matata.

(Hallo, Hallo Herr, Was gibt es Neues? Sehr gutes.
Besucher, ihr seid herzlich willkommen am Kilimanjaro - kein Problem)


Der Kilimanjaro bildet mit dem Kibo als Gipfel nicht nur die höchste Erhebung Afrikas, sondern auch den höchsten frei stehenden Berg der Erde. Das Bergmassiv ist 40 km lang. Östlich des Shira-Massivs erheben sich die beiden Gipfel Kibo (5895 m) und Mawenzi (5149 m). Erstbestiegen wurde der Kibo 1889 von dem Deutschen Hans Meyer und dem Österreicher Ludwig Purtscheller. 1973 wurde zum Schutz der Natur der Kilimanjaro-Nationalpark eingerichtet und seit 1987 gehört dieser zum Weltnaturerbe.
Die besten Bedingungen für eine Besteigung hat man in den Trockenzeiten von Dezember bis März und von Juni bis September.
Die strengen Regeln des Nationalparks lassen eine Besteigung nur mit einheimischen Guides zu, ein Alleingang ist also nicht möglich. Außerdem kommen noch mehrere Träger und ein „Koch“ hinzu. Daran kann man nichts ändern und dieser Umstand macht das Bergsteigen in Tansania, Kenia und Uganda schon sehr speziell um nicht zu sagen gewohnheitsbedürftig und natürlich teuer. Wenngleich je ein Führer kaum 10 US $ pro Tag bekommt und ein Träger etwa ¾ davon, so muss man trotzdem 1100-1500 US $ für eine 5-7-tägige Besteigung rechnen, denn ein Großteil des Geldes geht für das Permit drauf (z.b. 520 US $ für die Marangu-Route) und natürlich will auch der Veranstalter noch etwas verdienen.
Auf den Kilimanjaro führen 7 „offizielle“ Routen hinauf. Die leichteste ist dabei die Marangu-Route, die auch als Coca-Cola-Route bekannt ist. Bei dieser Route kann man sogar auf Hütten übernachten. Fast die Hälfte aller Aufstiegsversuche erfolgen über diese Route. Ebenfalls sehr beliebt ist die Machame-Route (Whiskey-Route), die auch landschaftlich zu den schönsten Aufstiegen zählt. Die Umbwe-Route ist die schwierigste, die der Kilimanjaro zu bieten hat. Sie ist relativ steil und hat sogar einige Kletterpassagen. Ich habe deshalb diese Route gewählt. Für einen Bergsteiger stellt natürlich auch diese Route kein nennenswertes Problem dar. Sie ist eben nur kürzer und damit steiler als die anderen Routen. Landschaftlich ist sie auch sehr schön und vor allem wird sie nur von 2% aller Kilimanjaro-Touristen als Aufstieg gewählt. Man kann also fast davon ausgehen, dass man auf dieser Route kaum jemanden treffen wird. Mir hat die Umbwe-Route sehr gut gefallen und ich würde sie jederzeit wieder den anderen Aufstiegen vorziehen.
Nachdem ich am 26.12.08 um 6:35 Uhr den Gipfel des Uhuru-Peak erreichte, startete ich am 31.12.08 noch einmal durch, wobei ich da das Ziel hatte, den Gipfel an einem Tag zu erreichen. Hiefür musste ich jedoch aus verschiedenen Gründen die Marangu-Route nehmen. Der Versuch gelang und ich erreichte überglücklich nach 12:49 h den Gipfel.
Wie ich von der Nationalparkverwaltung erfuhr, war das eine Topzeit auf dieser Route und ich einer der ersten Deutschen, die den Kilimanjaro an einem Tag bestiegen haben.
Ohne die Unterstützung von Zara Tours wäre dies für mich nicht möglich gewesen und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Zara Tours verhandelte erfolgreich mit dem Direktor der Nationalparkverwaltung wegen des erforderlichen Permits, übernahm großzügig die Kosten für einen Guide und stellte den Transport vom Hotel zum Gate und zurück.
Außerdem danke ich Jeffery Kimolo, meinem Guide. Er tat was in seinen Kräften stand um mich auf dieser Tagestour als Führer zu begleiten.

 
 
   
 
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