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Live Report
Hit Radio N1 92.9 - Morning-Show Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Donnerstag, 26. März 2009
N1 knallwach - die Morning-Show mit Heffi & Marie auf Hit Radio N1 92.9. Wenn es am Mount Everest so lustig wird wie heute morgen im Studio, dann wird es einer schöner Urlaub auf dem Dach der Welt Cool Wir haben richtig Spaß gehabt, wie man hier sehen kann:
 

 
Hit Radio N1 92.9 - Morning-Show Videoclip auf YouTube
 
Hit Radio N1 92.9
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
Training am Ochsenkopf - BR Interviews Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Dienstag, 24. März 2009
um nicht mehr Zeit auf der Autobahn im Stau als beim eigentlichen Training zu verbringen habe ich einige Einheiten auf den Ochsenkopf im Fichtelgebirge verlegt. Der Ochsenkopf hat eine Höhe von 1024 m und ist der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Für ein Training einer Everest-Besteigung eher ungeeignet möchte man meinen. Doch dem ist bei weitem nicht so: wenn man hintereinander ein halbes Dutzend Mal den Berg besteigt, stellt sich sicher auch ein Trainingsreiz ein - der Bayerische Rundfunk war bei einer dieser Trainingseinheiten dabei: "Die Seven Summits im Visier"
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. März 2009 )
 
Stechert Stahlrohrmöbel unterstützt Expedition Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Montag, 16. März 2009

Das traditionsreiche Familienunternehmen Stechert Stahlrohrmöbel aus Wilhermsdorf unterstützt meine Expedition zum Mount Everest. Stechert Stahlrohrmöbel fertigt hochwertige Hallen- und Saalbestuhlung, Hallen- und Saalbestuhlung, Sitzmöbel für Konferenz-, Seminar- & Büroräume, für Hotels und Restaurants, sowie Sportstätten und Stadien. Stechert Stahlrohrmöbel gilt als Stadien-Bestuhler Nr. 1.

 
Stechert Stahlrohrmöbel

 

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 17. März 2009 )
 
Belastungstest auf 600 m und ~ 5000 m Höhe Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Mittwoch, 4. März 2009

Universität Innsbruck  
 Eine Hypoxiekammer ermöglicht es, Höhen bis über 6500 m zu simulieren und unter standardisierten Bedingungen Messungen durchzuführen, die geeignet sind Aussagen über Belastbarkeit und Reaktionen des Körpers in der Höhe zu treffen.
Dass sich mein Körper relativ gut akklimatisiert wusste ich bereits, doch als mir Christian Stangl erzählte, dass es an der Uni Innsbruck einen Spezialisten für Höhenmedizin und eine Hypoxiekammer gibt, war ich sehr neugierig. Ich schrieb Prof. Dr. Martin Burtscher und fragte ihn, ob er mit mir einen solchen Test machen würde. Martin sagte sofort zu und wir vereinbarten einen Termin in Innsbruck.
Mit einer Laufband- und Fahrrad Spiroergometrie in Normoxie (600 m) und Hypoxie (~ 5000 m) ging Martin der Frage nach, wie meine Belastungsreaktionen, die Dauerleistung, das VO2max und die Höhenreaktionen sind.

Vielen Dank an Prof. Dr. Martin Burtscher von der Universität Innsbruck!

Laufband Normoxie (600 m)
Test auf dem Laufband unter Normoxie (600 m)

Das Testergebnis kurz zusammengefasst: Hohe Hämoglobinkonzentration (17,5 g/dl), hohe Lungendiffusionskapazität (115 % d. Norm), ausgezeichnete Leistungsfähigkeit (VO2max ~ 150 % d. Norm), günstige submaximale Belastungsreaktionen im Tal und in der Höhe. Deutlich geringerer Abfall der arteriellen Sauerstoffsättigung (SaO2 bei 200 Watt 75 %, niedrigster Wert) und Leistungsfähigkeit in der Höhe (5000 m) als erwartet.

Interpretation des Testergebnisses: Bedingt durch meine hohe Lungendiffusionskapazität gelangt sehr viel Sauerstoff der eingeatmeten Luft ins Blut, das wiederum durch eine hohe Hämoglobinkonzentration optimale Voraussetzungen bietet, um den Sauerstoff aufzunehmen. Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) deutet darauf hin, dass mein Körper über eine hohe Ausdauerleistungsfähigkeit verfügt. Und dass die Sauerstoffsättigung (SaO2) selbst auf den simulierten 5000 m nicht unter 75 % sank, heißt dass diese Leistungsfähigkeit auch in der Höhe noch gegeben ist.

der Test im Detail

Fahrrad Hypoxie (FiO2 11,5 %; 5000 m)
Test auf dem Fahrrad unter Hypoxie (FiO2 11,5 %; 5000 m)

Kurze Begriffserklärung:

  • Normoxie: bedeutet in der Höhenmedizin eine niedrige Höhe (=Normalatmosphäre)
  • Hypoxie: bedeutet in der Höhenmedizin das Aussetzen des Körpers an große Höhe
  • Hämoglobinkonzentration (Hb): als Hämoglobin (Hb) wird der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen bezeichnet. Eine hohe Hämoglobinkonzentration bedeutet, dass das Blut viel Sauerstoff binden kann
  • Lungendiffusionskapazität: die Fähigkeit der Lunge zur Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft. Diffusion ist der Vorgang, bei dem Sauerstoff aus der Lunge über die Lungenbläschen ins Blut und dann in die roten Blutkörperchen gelangen, die den Sauerstoff im Körper transportieren
  • VO2max: wie viel Milliliter Sauerstoff kann der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten, VO2max gilt u.a. als Kriterium für die Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Sauerstoffsättigung (SaO2): sie gibt an, wie viel Prozent des gesamten Hämoglobins im Blut mit Sauerstoff beladen ist. Damit kann man Aussagen über die Effektivität des Sauerstofftransportes, also in erster Linie über die Atmung treffen
  • Spiroergometrie: die Messung von Atemgasen während körperlicher Belastung,
  • Maximale Herzfrequenz (Hfmax): die Anzahl der Herzschläge pro Minute, die ein Mensch bei größtmöglicher körperlicher Anstrengung erreichen kann
  • Anaerobe Schwelle: die höchstmögliche Belastungsintensität, welche noch ohne zunehmende Übersäuerung aufrechterhalten werden kann
  • Sauerstoffkonzentration (FiO2): eingestellte Sauerstoffkonzentration in der Hypoxiekammer. 11,5 % O2 entspricht ~ 5000 m Höhe
  • Herzfrequenz (Hf): Anzahl der Herzschläge pro Minute
  • Blutdruck (RR): systolischer (Anspannungs- und Auswurfphase des Herzens) und diastolischer arterieller Druck (Entspannungs- und Füllungsphase des Herzens)

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. März 2009 )
 
Treffen der Everest-Expeditionsteilnehmer Drucken E-Mail
Geschrieben von Tomsky   
Donnerstag, 26. Februar 2009

Am letzten Wochenende fand ein Treffen der Everest-Expeditionsteilnehmer bei Laserer-Alpin in Gosau am Dachstein statt. Am Samstag Abend machten wir zusammen eine kleine Skitour. Bei starkem Schneefall stiegen wir im Licht unserer Stirnlampen auf und fuhren anschließend die frisch verschneiten Hänge wieder ab. War das eine Gaudi! Anschließend ging es in die Sauna und zwischen den Saunagängen raus in den Schnee.

Am Sonntag erklärte uns Thomas Schoerkhuber von Brandspot, ein Spezialist in Sachen Satellitenkommunikation, die Handhabung des Inmarsat BGAN Terminal HNS 9201. Dieses High-End Gerät ermöglicht Daten Streaming bis zu 256 kbps und wird direkt an einen Laptop angeschlossen. Damit werden wir vom Everest Live-Video übertragen. Das wird spannend.

Inmarsat BGAN Terminal HNS 9201
das Inmarsat BGAN Terminal HNS 9201 beim Test

das Team:

Walter kenne ich seit der Mt. Vinson Expedition 2007. Er ist einer der erfahrensten Bergführer für Expeditionen zu den Seven Summits. Bei unserer Expedition zum Mt. Vinson gelangten alle Teilnehmer zum Gipfel. Nach fünf Tagen und Nächten bei Orkan im Hochlager 2 stiegen wir zunächst ohne Gipfelerfolg wieder bis ins Basislager ab. Diese Entscheidung war goldrichtig, obwohl jeder von uns schon glaubte, während dieser Expedition nicht mehr auf den Gipfel zu kommen. Schon zwei Tage später konnten wir einen weiteren Versuch unternehmen – in einem „Single-Push“ gelangten wir von Lager 1 aus direkt zum Gipfel.
Diese Everest-Expedition 2009 ist seine vierte zum höchsten Berg der Erde.

Bernice habe ich bereits 2007 vor ihrer Südpol-Expedition in Punta Arenas/Chile kennengelernt. In den letzten zwanzig Jahren hat sich Bernice auf ausgefallene Expeditionen spezialisiert, von Kamel-Ritten in Afghanistan und Saudi Arabien über Bergsteigen und Skitouren in Grönland, als professioneller Ausrüster für Touren auf zugefrorenen Flussläufen und Kajaktouren durch die Nord-West-Passage. Während des „International Year of the Pole 2007” ging sie mit Ski in einem Jahr zum Nord- und Südpol und zum sogenannten “Kältepol” in Sibirien. Ihre Berichte findet man in National Geographic Publikationen und natürlich auch auf ihrer Website . Mit der Everest-Expedition verfolgt sie das Projekt „Himalaya-Alert“ – wobei sie einerseits über die dramatischen Klimaveränderungen, vor allem aber auch über die Kinder in den Bergdörfern von Nepal berichten wird.
Bernice ist Holländerin, lebt aber in Fernie/Kanada.

Felix ist Professor an der Universität Wien und Leiter eines Spitals im Burgenland. Er ist Arzt für Innere Medizin und Spezialist für Organtransplantationen. Einen solchen Menschen im Team zu haben ist natürlich für uns alle eine große Bereicherung, doch über sich selbst sagte er, dass er mit dieser Everest-Expedition einen Teil von sich selbst ausleben möchte, der bisher in seinem Leben zu kurz kam. Felix ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Während der zweimonatigen Expedition wird aber auch er nicht ganz von seiner Familie getrennt, denn unsere Satellitenkommunikationstechnik ermöglicht auch das Schreiben und Empfangen von E-Mails und natürlich Telefonate nach Hause.

 

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Februar 2009 )
 
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